Plötzlich Pflegende/r Angehörige/r?

Demenz, ein Unfall, ein Schlaganfall oder eine chronische Krankheit…

Plötzlich ist alles anders!

Mit der Pflege eines hilfebedürftigen Familienmitgliedes ändert sich häufig auch das Leben der Pflegenden komplett.

Im „Gesprächskreis für Pflegende Angehörige“ – einem Angebot des Paritätischen Nienburg – geben wir Ihnen Tipps an die Hand, mit denen sich die Hürden zwischen Fürsorge und Überforderung besser meistern lassen.

Der Gesprächskreis für Pflegende Angehörige trifft sich an jedem 1. Dienstag im Monat in der Zeit von 19:00 bis 20:30 Uhr im Pari-Café, Prinzenstraße 1A, 31582 Nienburg und bietet Ihnen Informationen, Raum, Zeit und ein offenes Ohr. Nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf!

Tel.: 05021 9745-26 (Elke Heidorn)
Tel.: 04254 802155 (Ilona Hilsmann)

Wichtiges auf einen Blick finden Sie in unserem flyer:

„Suchtselbsthilfe im Wandel - im Spiegel ihrer Geschichte, Gegenwart und Zukunft“

Datum, Zeitraum: Sa, 14.04.2018, 9:30 – 15:30 Uhr

Ort:                        Das Sprotte, Lehmwandlungsweg 36, Nienburg

Referent              Dr. phil. Burkhard Kastenbutt

Leiter des Instituts für Sucht- und Gesundheitsforschung Osnabrück 

Zielgruppe:           Gruppenleiter/innen und -teilnehmende aus Sucht- Selbsthilfegruppen (Betroffene und Angehörige)
*Interessierte
*Menschen, die im Sucht- bzw. im Sozial- oder Gesundheitsbereich tätig sind

Ziel(e):          Vermittlung eines differenzierten Überblicks über die geschichtliche, aktuelle und zukünftige Entwicklung der Suchtselbsthilfe in Bezug auf ihre Aufgaben, Inhalte und Ziele. Auseinandersetzung mit dem demografische Wandel und dessen Bedeutung für die heutige und zukünftige Arbeit der Gruppen. Diskussion über neue Formen der Sucht und die Gewinnung von Nachwuchs im Spiegel der Öffentlichkeitsarbeit.

 

Seminarinhalte:                 

·         Entstehung und Rolle der Suchtselbsthilfebewegung in Deutschland

·         Zeitgeschichtlicher Vergleich der Arbeit der Suchtselbsthilfe

·         Auswirkungen des demografischen Wandels auf das Miteinander der Generationen

·     Die Bedeutung von Gemeinschaft in einer individualisierten Gesellschaft

·         Hilfe zur Selbsthilfe und Wege in eine zufriedene Abstinenz

·         Zwischen alten und neuen Suchtformen im Spiegel der Gruppenarbeit

·         Öffentlichkeitsarbeit und Gewinnung von Nachwuchs

·         Wie tickt die junge Generation der Betroffenen – und was wünscht sie sich?

·         Neue gesellschaftliche Anforderungen an die Suchtselbsthilfe

 

Anmeldung per Mail unter selbsthilfe.nienburg@paritaetischer.de oder per Post: KIBIS, Von-Philipsborn-Str. 1, 31582 Nienburg oder telefonisch bei KIBIS: 05021 9735-25. Es ist eine TN Gebühr 10,- fällig. 

Bezugspersonen Zöliakie erkrankter Kleinkinder und betroffenen Erwachsenen

Ein Elternpaar gründet in Kürze mit Unterstützung der KIBIS, Selbsthilfe-Kontaktstelle des Paritätischen Nienburg, eine Elterngruppe von Kindern im Kleinkind bzw. Grundschulalter und betroffene Erwachsene, die an Zöliakie erkrankt sind. Gruppentreffen sind 14-tägig an einem FR Nachmittag vorgesehen.

Ihr Kind ist drei Jahre. Angefangen hat es mit dem aufgeblähten Bauch. Nach und nach wurde es immer träger und müder, wollte nicht mehr spielen, nur sitzen. "Wir sind von einem Arzt zum anderen gegangen. Trotz zahlreicher durchgeführten Untersuchungen und verordneten Medikation ist keine Verbesserung des Zustandes eingetreten." Während eines Krankenhausaufenthaltes aufgrund einer zu behandelnden Lungenentzündung machten die Eltern noch einmal auf den aufgeblähten Bauch aufmerksam. Die ersten Untersuchungen folgten. Vermutet wurde die Krankheit Zöliakie. Erst nach weiteren gezielten Untersuchungen stand das Ergebnis fest. Das Kind leidet an einer lebenslang bestehenden Zöliakie. Zuhause ist das Achten bzw. Weglassen von glutenhaltigen Stoffen einigermaßen handelbar. Auf Feiern/ Festen und im Kindergarten ist das schon schwieriger. Auch in Spielmaterialien, wie z.B. in Knete, sind glutenhaltige Stoffe enthalten.

Wie gehen andere Eltern mit der Erkrankung ihres Kindes um, welche Sorgen, Nöte und Ängste beschäftigt sie? Wie gehen sie mit der Belastung um, permanent wachsam sein zu müssen, zu beachten, welches Lebensmittel gefährlich sein könnte? Wie ertragen sie es, kaum am richtigen Leben teilnehmen zu können, sich durch die Krankheit eingeschränkt und außen vor zu fühlen? Von erwachsenen Betroffenen erhoffen sich die Initiatoren Antworten auf die Frage, was die Zukunft bringt, was ggf. noch auf sie zukommt, z.B. wenn das erkrankte Kind auf Klassenfahrt geht und wie der Verlauf im Jugend und jungen Erwachsenenalter aussehen kann?

Wenn Sie Interesse an einem Austausch haben, wenden Sie sich gern an die KIBIS, Tel 05021 9735-25 (Di 9-12 und Do 15-17 Uhr sowie nach Vereinbarung), E-Mail selbsthilfe.nienburg@paritaetischer.de.

Selbsthilfegruppe Depression in Stolzenau

Menschen ab 35, denen ein Leben mit Depressionen vertraut ist, möglichst Therapieerfahrung mitbringen und sich einlassen und reflektieren möchten, sind eingeladen, an der neuen Selbsthilfegruppe teilzunehmen.

Der Gruppengründer war zweimal zu einer psycho-somatischen Reha. Beim zweiten Mal hat er für sich entdeckt, wie wohltuend der Austausch in einer Gruppe sein kann. „Jeder hat seine eigene Geschichte, es ist gut zu hören, wie andere kleine Schritte machen, auf welchem Wege sie dies machen und diese Erkenntnisse dann für sich zu verinnerlichen!“ 

Er möchte mit Depressionen leben lernen, so gut es geht und auch mal ein „Erfolgsfeedback“ geben oder bekommen. In der Klinik hat er gelernt, wieder offener zu werden, mehr von sich preiszugeben und er hat erfahren, dass er angenommen wurde wie er war – ob er schlecht drauf war, über Alltagsthemen Ansichten geäußert hat, die anders waren als die anderen. Er konnte mit der Gruppe über das sprechen, was ihn bewegt und sich wieder für das Alltägliche interessieren. Genau das sei in tiefen Phasen der Depressionen vollkommen ausgeschlossen.

Bei ihm war es ein lange verschlepptes Burnout, der Tod seiner Frau wodurch seine Welt zerbrochen ist. Er bekam Angstzustände und hat sich mehr und mehr zurückgezogen. Das möchte er nun ändern: Er verspürt ein großes Bedürfnis nach Kontakt, freut sich auf Begegnungen und Gedankenaustausch mit Gleichbetroffenen.

Haben Sie auch Interesse, aus Ihren inneren und äußeren vier Wänden rauszukommen? Dann trauen Sie sich in die neue Gruppe – garantiert ohne Nebenwirkungen!

Weiterführende Informationen gibt die KIBIS (Selbsthilfe-Kontaktstelle) des Paritätischen in Nienburg unter der Nummer 05021 9735-25 (Di 9-12 und Do 15-17) oder per Mail selbsthilfe.nienburg@paritaetischer.de.

 

 

 

Offenes Café für Erwerbslose

Anke Keimer von der Erwerbslosenberatung im Landkreis Nienburg (ELaN) möchte mit Unterstützung von Claudia Walderbach, Leiterin der KIBIS (Kontakt, Information, Beratung im Selbsthilfebereich) ein Erwerbslosen-Café initiieren und anfänglich begleiten.  „Wir wollen Erwerbslosen die Möglichkeit geben,  miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen“,  erläutert Anke Keimer die Idee. „Wie komme ich im Alltag über die Runden?“ fragen sich viele Erwerbslose. Das Café solle bei entspannter Café-Atmosphäre Gelegenheit geben,  durch den so empfundenen Bürokratie-Dschungel zu kommen.

„Für Erwerbslose wäre es toll, beim Termin einfach jemanden dabei zu haben, der einen seelisch und manchmal auch sprachlich unterstützt“, ist die Erfahrung von Beraterin Anke Keimer. Erwerbslose seien oft viel zu sehr mit dem täglichen Überleben beschäftigt und meist spielten noch Krankheiten mit in die ohnehin belastete Lebenssituation hinein. 

Mit Erwerbslosen soll zunächst besprochen werden, welchen Unterstützungsbedarf sie genau haben und welche Angebote sie sich wünschen.

Langfristiges Ziel des offenen Treffs ist es, dass sie einen Ort haben, wo sie sowohl Sorgen, Ängste, Nöte und auch Wünsche in ungezwungener Atmosphäre loswerden können. Sie selbst wissen am besten, was genau benötigt wird und in welcher Form. Sich darüber Gehör zu verschaffen und zu lernen, mutig für sich und die anderen einzustehen, kann das Selbstvertrauen von Erwerbslosen stärken. Dadurch könne echte Teilhabe erreicht und sogar Vorurteilen auf Behördenseite bzw. von Bürgerinnen und Bürgern gegenüber Arbeitssuchenden entgegengewirkt werden.

Der zweite Termin für dieses neue regelmäßig wöchentlich stattfindende Angebot ist für Montag, 09. April um 14:30 Uhr in den Räumlichkeiten der Beratungsstelle WohnWege, Neue Str. 25 (Ecke Heilige-Geist-Straße)  in Nienburg vorgesehen. Eine Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich. Eine Kontaktaufnahme bezüglich des Erwerbslosencafés oder wegen einem individuellen Beratungswunsch ist unter der kostenfreien Rufnummer 0800 6000403 möglich.

Die Beratungsstelle WohnWege bietet mit der Erwerbslosenberatung in der Neuen Straße 25 in Nienburg eine regelmäßige, vom Land Niedersachsen geförderte Beratung für Erwerbslose an. Weitere Informationen über die Beratungsstelle finden Sie im Internet: www.wohnwege-nienburg.de

Neue Selbsthilfegruppe für Menschen, die stottern

Nachdem es bereits seit einiger Zeit Einzelberatung durch Stottern und Selbsthilfe e.V. NORD gibt und ein erster Versuch, eine Gruppe zu gründen, fehlschlug, möchte der Sprecher nun erneut einen Versuch wagen, eine Selbsthilfegruppe ins Leben zu rufen.
Eingeladen zum Austausch auf Augenhöhe sind Erwachsene – sowohl Betroffene als auch Angehörige, Professionelle und Interessierte.  
Situationen aus dem Alltag sollen anhand von Rollenspielen vorgespielt und die Handlungen dann möglichst so modifiziert werden, dass man/ frau besser damit umgehen kann.
Die Gruppe soll die Möglichkeit zum Austausch darüber bieten, welche Therapieformen bereits ausprobiert wurden und welche sich in der Anwendung als sinnvoll erwiesen haben.
Wie es sich anfühlt, mit diskriminierenden Äußerungen zu leben und wie man sich gegen Abwertungen zur Wehr zu setzen kann, soll besprochen werden. Das gilt sowohl in beruflichen wie privatem Kontext.
Der Gründer der neuen Gruppe kennt seit seinen Kindertagen, dass hinter vor gehaltener Hand über ihn getuschelt wurde und ihm nichts zugetraut wurde. Er benennt seine jahrelange Angst, keine Partnerin zu finden, eben wegen seines Stotterns und dem Stigma, das leider auch heutzutage immer noch damit verbunden ist. Er möchte gerne die Hemmschwelle für Außenstehende mit abbauen helfen, damit sie auf stotternde Menschen offen zugehen lernen.
Es ist geplant, neben den Gesprächen auch Anregungen aus der Bundesvereinigung Stottern und Selbsthilfe zu holen und Logopäden, Mediziner zu Fachvorträgen einzuladen.
Das zweite Treffen, das für Freitag, 9. März 2018 von 17:30 – 19:00 Uhr in der KIBIS vorgesehen war, entfällt!!! 
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Kontaktstelle für Selbsthilfe KIBIS des Paritätischen Nienburg (vom 5.1.-22.1. geschlossen) und sprechen Sie dort auf den Anrufbeantworter: 05021 – 9735-25 oder senden Sie eine E-Mail an: claudia.walderbach@paritaetischer.de.

Neu: Frauengruppe – Psychische Erkrankungen

Haben Sie Interesse, sich unter Frauen – egal welches Alter, egal ob Therapieerfahrung oder nicht - auszutauschen?
Dann fühlen Sie sich herzlich willkommen zu 14-tägigen Gruppentreffen - dienstag, 16:30 Uhr im Gruppenraum des Beratungszentrums des Paritätischen Nienburg, Von-Philipsbornstr. 1, Nienburg. Das nächste Treffen findet am 27. März statt.
Unter sich kann frau vielleicht besser und vertrauensvoller reden. Über das, was eine psychische Erkrankung im Alltag mit sich bringt. Über Verletzungen, Kränkungen und deren Folgen.
Psychische Erkrankungen hängen häufig mit Beziehungsstörungen zusammen. Welche Probleme da sind, welche sich ergeben, kann interessant für die Teilnehmenden sein. Aus diesem Austausch können alle lernen und profitieren.
Darüber hinaus benennt die Gründerin als Möglichkeit jenseits der Gesprächsrunden, ab und zu etwas zusammen zu unternehmen oder Kultur zu genießen.

Bei Interesse wenden Sie sich an die KIBIS, Di 9-12 und Do 15-17 Uhr unter Tel: 05021 9735-25 oder per E-Mail: selbsthilfe.nienburg@paritaetischer.de .

Neu: Gruppe für Eltern von psychisch erkrankten Kindern

Geh Deinen Weg – ich bin da, wenn Du mich brauchst, aber nur dann

Das Leben dreht sich um das psychisch erkrankte Kind. Es ist die Hauptperson, macht einem Schuldgefühle und man fragt sich: „Was habe ich nur falsch gemacht?“

Man steht als Vater / Mutter als Puffer in der Mitte der Familie und versucht, die schwierige Lebenssituation im Zusammenleben mit oder auch im Getrenntleben von dem erkrankten Kind zu meistern, so gut es eben geht.  

Kindern Grenzen setzen und sie lieben - passt das zusammen? Aus Sicht der Initiatorin „Ja!“ Sie möchte Eltern stärken und ihnen vermitteln: „Sie haben nichts falsch gemacht und Du Sie sind nicht alleine!“

Wie gehe ich mit den „Gift“ um, das psychisch erkrankte Kinder manchmal versprühen – wie kann ich den „Stacheln“, die einen als Elternteil immer wieder treffen, begegnen, wie Einhalt gebieten? Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es, welche greifen im Landkreis Nienburg?

Die relativ neue Selbsthilfegruppe lädt Eltern ein, sich wieder am So, 15.04.2018 um 17 Uhr und dann weiterhin einmal monatlich an einem Sonntag im Beratungszentrum des Paritätischen, Von-Philipsbornstr. 1, 31582 Nienburg auszutauschen. Sich ggs. zu stärken, in der eigenen Kraft zu bleiben bzw. diese zurückzugewinnen und neue Perspektiven zu entwickeln, sind Hauptziele in der Gruppe.

Die Gruppengründerin ist offen für gemeinsame Aktivitäten neben regulären Gruppentreffen und hofft, dass die Begegnungen auch Zuversicht und ein bisschen Leichtigkeit vermitteln können.   

Bei Interesse wenden Sie sich an die KIBIS, Di 9-12 und Do 15-17 Uhr unter Tel: 05021 9735-25 oder per E-Mail: selbsthilfe.nienburg@paritaetischer.de.

 

 

 

 

Neu: Selbsthilfegruppe Polyneuropathie

Kennen Sie Kribbeln, Taubheitsgefühl, brennende Schmerzen in Füßen, Beinen, Händen, Armen oder auch Gangunsicherheit?

Die fröhliche, betagte Initiatorin der neuen Gruppe möchte nicht länger „rumsitzen und warten, dass jemand kommt mit dem sie über diese Symptome sprechen kann“. Den Kindern teilt sie nicht mit, wie ihr mit den tauben Füßen und Beinen zumute ist, denn: „die Zeit mit ihnen ist zu kostbar, als dass ich sie mit Klagen nutzen möchte. Die Kinder haben selbst genug um die Ohren“. Und die Ärzte? „haben nicht genügend Zeit für Gespräche und können es gar nicht wirklich nachvollziehen.“

Die Gruppengründerin möchte sich mit Gleichbetroffenen austauschen über die Erkrankung, über das, was man tun kann, wenn zum Beispiel beim Aufstehen die Füße wegknicken und „man die Englein im Himmel singen hört“ vor Schmerzen.

Nicht mehr in die Stadt laufen zu können, erfüllt sie mit Wehmut, aber: „gut, dass es Taxis gibt!“.

Für sie ist klar: „ Wenn man sich unterhalten kann, vergisst man die Schmerzen, ist man abgelenkt und denkt nicht an die Probleme.“

Der Grund dafür, aktiv für sich etwas Gutes zu tun ist, nicht ins Pflegheim zu kommen. Das sei die letzte Station vor dem Tod - das will sie nicht.

Wenn Sie sich auch „endlich mal aussprechen“ möchten und sich gegenseitig motivieren wollen anstatt sich nur auf Schmerzmitteln zu verlassen und abzuwarten, sind Sie herzlich zum nächsten Treffen am 30.04.2018 um 14:30 Uhr im DRK Haus Betreutes Wohnen, Bismarckstr. 12, Nienburg eingeladen. Weitere Treffen finden im drei-wöchigen Rhytmus statt. 

Bei Interesse wenden Sie sich an die KIBIS, Selbsthilfe-Kontaktstelle des Paritätischen Nienburg, unter Telefon: 05021-9735-25 oder E-Mail: selbsthilfe.nienburg@paritaetischer.de

Neu: Gruppe für Alleinstehende 55+: "Es steigt der Mut mit der Gelegenheit." (William Shakespeare)

Vereinsamt? Ohne Antrieb? Bedrückt? Wunsch nach Kontakten?

Die neue Selbsthilfegruppe für Alleinstehende 55+ ist erfolgreich gestartet! Die Treffen finden an jedem 1. Dienstag im Monat um 11 Uhr im Gruppenraum des Beratungszentrums des Paritätischen, Von-Philipsbornstr. 1 in Nienburg statt.

Vielseitig soll der Austausch untereinander werden und abwechslungs-reich. Dabei werden weder das Seelische, noch das Kulturelle, noch Praktisches und wichtige Informationen für Senioren zu kurz kommen. Gelegentliche gegenseitige praktische Hilfe im Alltag ließen sich organisieren sowie gemeinsames kreatives Tun, ganz nach Begabungen, Wünschen, Bedürfnissen. Dazu zählen bei Interesse auch Ausflüge und Ähnliches. Als Anker für schwierige Perioden könnte eine Telefonkette entstehen, wenn frau/man dringend Trost, Ermutigung, Hilfe braucht. 

Wir laden Sie ein, Ihre Insel zu verlassen und mit uns Neuland zu entdecken.

Kontakt über KIBIS Di 9-12 und DO 15-17 Uhr unter Tel. 05021-9735-25 der per E-Mail: selbsthilfe.nienburg@paritaetischer.de

Neue Gruppe für Blinde und Sehbehinderte

Menschen, die z.B. an Makuladegeneration, Retinitis Pigmentosa oder einer anderen Augenerkrankung leiden oder durch einen Unfall ihr Augenlicht verloren haben oder geburtsblind sind, haben die Möglichkeit, sich an jedem 1. und 3. Freitag im Monat um 15 Uhr im Gruppenraum des Beratungszentrums des Paritätischen Nienburg, Von-Philpsbornstr. 1, Nienburg mit Gleichbetroffenen und Angehörigen auszutauschen.

Es wird besprochen, wie man den Alltag als sehbehinderter Mensch (besser) bewältigen kann. Das Gefühl, bevormundet zu werden bzw. außen vor zu sein, kennen sicher viele Sehbehinderte. Was pausenlos im Alltag mitschwingt, sind zwei Fragen: in wieweit brauche ich Hilfe und was kann ich alleine? Das Hilfe annehmen lernen ist ein langwieriger Prozess. Auch familiäre bzw. partnerschaftliche Probleme, die durch die Seh-Einschränkung entstehen können, sollen beleuchtet werden. Der Spagat zwischen Autonomie- und Abhängigkeitswünschen macht innerlich unzufrieden und zerrissen und führt u.U. zu starken Stimmungsschwankungen bei den Betroffenen und zu Spannungen in Beziehungen.

Wenn Sie auch Gleichbetroffene suchen, die ihre Lebenssituationen nachvollziehen und verstehen können, sind Sie herzlich willkommen in der neuen Gruppe. Gegenseitiger Zuspruch und Verständnis kann Zuversicht und Klarheit/ Vertrauen bewirken - probieren Sie es aus!

Anmeldungen erfolgen über die KIBIS.

Neue Selbsthilfegruppe Restless Legs Syndrom – Unruhige Beine

Unter dem Dach des Bundesverbandes RLS e.V. wurde im Juli 2017 in Nienburg mit Unterstützung der KIBIS des Paritätischen eine Selbsthilfegruppe für vom „Restless Legs Syndrom“ Betroffene, deren Angehörige und Interessierte gegründet.

Die Gruppe, die montatlich einmal stattfindet, soll Raum für Austausch über die Erkrankung geben: z.B. Erfahrungen mit unterschiedlichen Ärzten und deren Behandlungsmethoden. Auch der Weg bis zur Diagnose, der langwierig und bedrückend sein kann, wird beleuchtet. „Man wächst hinein in die Krankheit“, äußert eine Frau, die schon lange RLS hat. ... Jede/r Betroffene kennt das Gefühl, im „Ruhemodus“, also vor allem nachts, mit kalten Beinen aufzuwachen, unter Stichen und Kribbeln zu leiden. Man will und muss laufen, sich bewegen und probiert Unterschiedliches aus, damit „es“ besser wird. Hitze ist nicht zuträglich, da können kalte Fußbäder oder Umschläge in der Kniekehle und den Unterschenkeln mit Pferdesalbe Linderung verschaffen.

Es sollen Informationen zu dem Krankheitsbild, z.B. zu Therapieformen/ Medikamenten-gabe ausgetauscht werden – u.a. auch dazu, das bei unruhigen Kindern RLS oft mit ADHS verwechselt wird.

An folgenden Tagen finden Treffen, jeweils um 18:00 Uhr im Konferenz-raum (3. Etage) der HELIOS Kliniken, statt: 

29.03.; 26.04.; 31.05.; 28.06.; 26.07.; 30.08.; 27.09.; 25.10.; 29.11.

Herr Jacobs erteilt nähere Auskünfte unter Tel.: 0152 – 33541002,
E-Mail: fj-consulting@online.de.

 

 

 

 

 

Neu: Gruppe für Pflegende Männer

Männer, die ihre Partnerinnen Zuhause pflegen, sind herzlich willkommen zu den Gruppentreffen, die an jedem zweiten Mittwoch im Monat von 15 bis 17 Uhr in der Ziegelkampstrasse 20, Nienburg stattfinden.

In dieser Zeit hat in den Räumen der Alzheimer Gesellschaft auch das Gedächtniscafé geöffnet, damit die Männer ihre Angehörigen gut betreut wissen.

Anfragen richten Sie bitte an die Alzheimer Gesellschaft unter Tel.: 05021 - 903 41 81.

Den Zeitungsartikel zu dieser Gruppe finden Sie hier:

Sport für psychisch erkrankte Menschen - Angebot im TKW Nienburg

In diesem Jahr zum letzten mal wird am 19.12.2017 dienstags in der Zeit zwischen 17:15 - 18:30 Uhr ein lockeres Bewegungsangebot für Menschen mit Depressionen und Ängsten angeboten. Im Neuen Jahr geht es ab dem 09. Januar 2018 weiter...

Ort: TKW "Kleine Halle", Hannoversche Straße 75, 31582 Nienburg

Kontakt: Herr Ohlrogge, Beratung Fachdienst Psychosoziale Aufgaben Landkreis Nienburg, Tel.: 05761 - 922604, E-Mail: holger.ohlrogge@kreis-ni.de, www.lk-nienburg.de

Selbsthilfegruppe für Medikamenten- und/oder Drogenabhängige (Narcotics Anonymous)

Seit Mitte September trifft sich die neu gegründete Selbsthilfegruppe der Narcotics Anonymous. Die Treffen finden jeden Donnerstag im Gemeindehaus St. Michael (Untergeschoss) von 19:15 bis 21:00 Uhr statt.

Kontakt über NA-NienburgWeser@gmx.de oder Tel.-Nr. 05021- 8894911.

 

 

 

Trialogische Gespräche in Nienburg

Seit Februar 2016  findet von 18.30 bis 20.30  in Nienburg der "Trialog" statt.
Immer in den graden Monaten trifft sich der vom Paritätischen Nienburg initiierte Gesprächskreis im Kräher Weg 2 (Deterding Gebäude, rückwärtiger Eingang), Nienburg - in den Räumen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, 2. OG.

Eine psychische Krise oder Erkrankung wird von allen Beteiligten unterschiedlich wahrgenommen. Der Nienburger "Trialog" ist für Psychiatrie-Erfahrene, Angehörige und beruflich Helfende eine Möglichkeit, ihre "bunten" Erfahrungen auszutauschen und einander verstehen zu lernen

Das Treffen ist an jedem 2. Dienstag in den geraden Monaten um 18.30 Uhr.

Termine

12. Juni 2018

14. August 2018

09.Oktober 2018

11. Dezember 2018

 

Weitere Informationen über den Paritätischen Wohlfahrtsverband Nienburg, Antje Lohmann, Tel.: 05021 / 915 98 20