KIBIS geschlossen vom 18.09. bis 22.09.2017

Die KIBIS bleibt vom 18. bis 22. September geschlossen.

In dringenden Fällen - die Selbsthilfearbeit betreffend - wählen Sie bitte die Nummer: 01512 2961536. 

Selbsthilfegruppe für psychisch erkrankte Menschen – da sein und sein

Für psychisch erkrankte Menschen ist es ein großer Schritt, in eine Gruppe zu kommen. Sie sind es nicht gewohnt, dass man ihnen auf Augenhöhe begegnet und eingeladen ist, über das, was sie innerlich bewegt, zu sprechen und dabei wirklich gehört und gesehen zu werden.

Ihre gesellschaftliche und wirtschaftliche Teilhabe ist aufgrund von Symptomen einer psychischen Störung oft dauerhaft und extrem beeinträchtigt. Die Initiatorin der Gruppe nennt Sozialphobie, Isolation, Arbeitsunfähigkeit und Vereinsamung als Problemlagen, die zu Vorurteilen, Missverständnissen, Unverständnis und Ungerechtigkeiten führen können.

Die Gruppengründerin will dazu beitragen, sich nicht länger so ausgegrenzt, so außen vor zu fühlen. Wie die aktuelle Lebenssituation aussieht und man seinen Alltag verbringt was man sich so für seine Zukunft vorstellt, soll zur Sprache kommen.

Letztendlich ist der Wunsch groß, sich „aus der Isolation“ zu befreien, etwas gemeinsam zu unternehmen. Nach dem Motto: „Hey, Du stehst nicht alleine da! Wir können uns gegenseitig unterstützen und helfen, über Alles reden was uns gerade auf dem Herzen und auf der Seele liegt - über Leid, aber auch über Freud.“ Und vor allem geht es darum: erstmal da sein und sein.

Die Gruppe trifft sich montags vormittags im Gruppenraum der KIBIS.

Wenn Sie an dieser Gruppe interessiert sind, melden Sie sich bei der KIBIS Nienburg (Kontakt-, Information- und Beratung im Selbsthilfebereich), Von-Philipsborn-Straße 1, 31582 Nienburg,Telefon 05021 9735-25 (Telefonische Sprechzeiten: Di 9-12 und Do 15-17 Uhr), E-Mail selbsthilfe.nienburg@paritaetischer.de           

Neue Selbsthilfegruppe für Blinde und Sehbehinderte

Menschen, die z.B. an Makuladegeneration, Retinitis Pigmentosa oder einer anderen Augenerkrankung leiden oder durch einen Unfall ihr Augenlicht verloren haben oder geburtsblind sind, haben in Kürze die Möglichkeit, sich mit Gleichbetroffenen auszutauschen.
Mit Unterstützung der KIBIS des Paritätischen Nienburg soll eine neue Gruppe gegründet werden, in der man sich 14-tägig an einem Freitagnachmittag gemeinsam trifft.  
Es soll besprochen werden, wie man den Alltag als sehbehinderter Mensch (besser) bewältigen kann. Das Gefühl, bevormundet zu werden bzw. außen vor zu sein, kennen sicher viele Sehbehinderte. Was pausenlos im Alltag mitschwingt, sind zwei Fragen: in wieweit brauche ich Hilfe und was kann ich alleine? Das Hilfe annehmen lernen ist ein langwieriger Prozess. Der Spagat zwischen Autonomiebestreben und Abhängigkeitswünschen macht innerlich unzufrieden und zerrissen und kann zu starken Stimmungsschwankungen bei den Betroffenen und zu Spannungen in Beziehungen führen. Deshalb sollen auch familiäre bzw. partnerschaftliche Probleme beleuchtet werden.
Wenn Sie auch Gleichbetroffene suchen, die ihre Lebenssituationen nachvollziehen und verstehen können, sind Sie herzlich willkommen in der neuen Gruppe.
Gegenseitiger Zuspruch und Verständnis kann Zuversicht und Vertrauen bewirken - probieren Sie es aus!
Anmeldungen nimmt die KIBIS unter Telefon: 05021 9735-25 (Telefonische Sprechzeiten: Di 9-12 und Do 15-17 Uhr sowie nach Vereinbarung), Fax: 05021 9735-11, E-Mail: selbsthilfe.nienburg@paritaetischer.de entgegen.

Neue Selbsthilfegruppe Restless Legs Syndrom – Unruhige Beine

Unter dem Dach des Bundesverbandes RLS e.V. wurde am 6. Juli 2017 in Nienburg mit Unterstützung der KIBIS des Paritätischen eine Selbsthilfegruppe für vom „Restless Legs Syndrom“ Betroffene, deren Angehörige  und Interessierte gegründet.

Die Gründungsveranstaltung fand mit 40 Gästen im Konferenzraum (3. Etage) der HELIOS Kliniken statt, u.a. mit der Leiterin der KIBIS, Claudia Walderbach und dem Gründer Herr Jacobs, und war ein voller Erfolg.

Die Gruppe, die montatlich einmal stattfindet, soll Raum für Austausch über die Erkrankung geben: z.B. Erfahrungen mit unterschiedlichen Ärzten und deren Behandlungsmethoden. Auch der Weg bis zur Diagnose, der langwierig und bedrückend sein kann, wird beleuchtet. „Man wächst hinein in die Krankheit“, äußert eine Frau, die schon lange RLS hat. ... Jede/r Betroffene kennt das Gefühl, im „Ruhemodus“, also vor allem nachts, mit kalten Beinen aufzuwachen, unter Stichen und Kribbeln zu leiden. Man will und muss laufen, sich bewegen und probiert Unterschiedliches aus, damit „es“ besser wird. Hitze ist nicht zuträglich, da können kalte Fußbäder oder Umschläge in der Kniekehle und den Unterschenkeln mit Pferdesalbe Linderung verschaffen.

Es sollen Informationen zu dem Krankheitsbild, z.B. zu Therapieformen/ Medikamentengabe ausgetauscht werden – u.a. auch dazu, das bei unruhigen Kindern RLS oft mit ADHS verwechselt wird.

Wenn Sie Interesse haben, kommen Sie gern vorbei zum nächsten Treffen am 21.09.2017, 18:00 Uhr, Konferenzraum (3. Etage) der HELIOS Kliniken. Herr Jacobs erteilt nähere Auskünfte unter Tel.: 0152 – 33541002, E-Mail: fj-consulting@online.de.

Neu: Gruppe für Pflegende Männer

Männer, die ihre Partnerinnen Zuhause pflegen, sind herzlich willkommen zu den Gruppentreffen, die an jedem zweiten Mittwoch im Monat von 15 bis 17 Uhr in der Ziegelkampstrasse 20, Nienburg stattfinden. Das nächste mal am 13.09.2017.

In dieser Zeit hat in den Räumen der Alzheimer Gesellschaft auch das Gedächtniscafé geöffnet, damit die Männer ihre Angehörigen gut betreut wissen.

Anfragen richten Sie bitte an die Alzheimer Gesellschaft unter Tel.: 05021 - 903 41 81.

Den Zeitungsartikel zu dieser Gruppe finden Sie hier:

Neu: Selbsthilfegruppe für Angehörige von Suizid-Opfern

Wie geht man damit um, wenn ein/e Angehörige/r sich das Leben nimmt?
Selbstvorwürfe, „Hätte ich doch“… quälen die Frau, die nun eine Selbsthilfegruppe gründen möchte. Ihr Mann ist vor einigen Wochen `In die Weser gegangen`. Er war psychisch krank, hatte seit langem schwerste Depressionen. Die Angst, dass sich ihr Ehemann etwas antut, schwang unterschwellig schon lange mit. Trotz der „rund um die Uhr Bewachung", während der sie kaum Schlaf fand, konnte sie ihren Mann nicht davon abhalten, Selbstmord zu begehen.
Die Initiatorin hat Glück, sie hat Freundinnen, die sie tragen, aber viele haben das sicher nicht. Sie möchte mit anderen Betroffenen – Geschlecht und Alter egal - den schmerzvollen Verlust benennen, betrauern und überwinden lernen. Die Witwe wünscht sich sehr, dass auch andere von ihrem Schicksal berichten und man sich über seine Gefühle und Gedanken, die sich wie ein Karussell drehen, austauschen kann. Nicht nur zurückblicken, sondern auch nach vorne - Wege finden, ohne den/die Partner/in weiterzuleben.
Die Gruppe wird sich zwei-wöchentlich am späten Nachmittag in Nienburg treffen.

Fassen Sie sich ein Herz und melden Sie sich bei der KIBIS: 05021 – 9735–25 oder selbsthilfe.nienburg@paritaetischer.de. 

Trennungsgruppe für Menschen 40+ freut sich über weitere Interessierte

Wie man die Zeit während und nach einer Trennung wahrnimmt und wie Mitmenschen darauf reagieren, beschäftigt die Initiatorin der neuen Gruppe Trennung für Frauen und Männer ab 40 Jahren.
Was man bei Trennung/ Scheidung rechtlich und organisatorisch bedenken muss und was andere tun, um ihren Trennungsschmerz zu verarbeiten, kann Thema in der Gruppe sein. Freunde mit seinem Kummer `auf die Nerven zu gehen`, ist keine Lösung – aber möglicherweise die Selbsthilfegruppe. Hier gibt es Menschen, die das gleiche durchmachen, die die Situation verstehen und mit denen man sich auf Augenhöhe und in vertrauensvoller Atmosphäre austauschen kann. Hier hat Verunsicherung Platz, wenn z.B. der/die Partner/in betrügt und man sich fragt: „Habe ich versagt?“. Die gewohnte Umgebung aufzugeben, evtl. sein Kind zurücklassen zu müssen und nach vielen Jahren gemeinsamen Lebens nun alleine seinen Alltag meistern zu müssen, kann überfordern und Angst machen.
Vielleicht möchten Sie sich auch nicht länger verkriechen und sich herauswagen und austauschen? Die Treffen finden 14-tägig, dienstags um 19:30 im Gruppenraum des Beratungszentrums des Paritätischen, Von-Philipsborn-Str. 1, 31582 Nienburg statt. 

Anmeldungen nimmt die KIBIS unter 05021 – 9735–25 oder selbsthilfe.nienburg@paritaetischer.de entgegen.

Autisten-Treff in Münchehagen

Betroffene, Eltern von betroffenen Kindern und Jugendlichen, Lehrkräfte, Schulbegleiter/innen und Interessierte sind herzlich willkommen zum Autisten Treff.

Treffen sind geplant für:

Fr, 22.09.2017, 9:30 - 11:00 Uhr

Ort: ehemalige Sparkasse Münchehagen, Lange Str. 2, 31547 Rehburg-Loccum

Anmeldungen nehmen Frau Wesling (05037 - 966865) und/oder die KIBIS entgegen. 

Sport für psychisch erkrankte Menschen - Angebot im TKW Nienburg

Ab dem 10.01.2017 wird dienstags in der Zeit zwischen 17:15 - 18:30 Uhr ein lockeres Bewegungsangebot für Menschen mit Depressionen und Ängsten angeboten. 

Ort: TKW "Kleine Halle", Hannoversche Straße 75, 31582 Nienburg

Kontakt: Herr Ohlrogge, Beratung Fachdienst Psychosoziale Aufgaben Landkreis Nienburg, Tel.: 05761 - 922604, E-Mail: holger.ohlrogge@kreis-ni.de, www.lk-nienburg.de

Selbsthilfegruppe für Medikamenten- und/oder Drogenabhängige (Narcotics Anonymous)

Seit Mitte September trifft sich die neu gegründete Selbsthilfegruppe der Narcotics Anonymous. Die Treffen finden jeden Donnerstag im Gemeindehaus St. Michael (Untergeschoss) von 19:15 bis 21:00 Uhr statt.

Kontakt über NA-NienburgWeser@gmx.de oder Tel.-Nr. 05021- 8894911.

 

 

 

Trialogische Gespräche in Nienburg

Seit Februar 2016  findet von 18.30 bis 20.30  in Nienburg der "Trialog" statt.
Immer in den graden Monaten trifft sich der vom Paritätischen Nienburg initiierte Gesprächskreis im Kräher Weg 2 (Deterding Gebäude, rückwärtiger Eingang), Nienburg - in den Räumen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, 2. OG.

Eine psychische Krise oder Erkrankung wird von allen Beteiligten unterschiedlich wahrgenommen. Der Nienburger "Trialog" ist für Psychiatrie-Erfahrende, Angehörige und beruflich Helfende eine Möglichkeit, ihre "bunten" Erfahrungen auszutauschen und einander verstehen zu lernen

Das Treffen ist an jedem 2. Dienstag in den geraden Monaten um 18.30 Uhr.

Termine 2017:

10. Oktober

12. Dezember

 

Weitere Informationen über den Paritätischen Wohlfahrtsverband Nienburg, Antje Lohmann,

Tel.: 05021 / 915 98 20

 

 

Selbsthilfetag 2017

Der Selbsthilfetag 2017 findet am 28. Oktober von 10:00 bis 14:00 Uhr im Vestibül des Rathauses Nienburg statt.

Alle Selbsthilfegruppen,- vereine und -verbände sind eingeladen, sich einzubringen.

Bürgerinnen und Bürger der Stadt und des Landkreises Nienburg, Fachleute aus dem Sozial- und Gesundheitswesen sowie Menschen aus der Politik sind herzlich willkommen, sich von der ehrenamtlichen Arbeit und dem unermüdlichen Engagement in der Selbsthilfe zu überzeugen.

Geplant sind bislang ein Austausch mit einem Betroffenen aus einer Angst-Selbsthilfegruppe in Hannover, sowie die Vorstellung des sogenannten TRIALOGS, einer besonderen Form des Perspektivwechsels zwischen von psychischen Erkrankung Betroffenen mit Psychiatrieerfahrung, Angehörigen und beruflich Helfenden.

Die Veranstaltung wird musikalisch durch klassischer Musik "eingerahmt".