Neu: Gruppe für Eltern von psychisch erkrankten Kindern

Geh Deinen Weg – ich bin da, wenn Du mich brauchst, aber nur dann

Das Leben dreht sich um das psychisch erkrankte Kind. Es ist die Hauptperson, macht einem Schuldgefühle und man fragt sich: „Was habe ich nur falsch gemacht?“

Man steht als Vater / Mutter als Puffer in der Mitte der Familie und versucht, die schwierige Lebenssituation im Zusammenleben mit oder auch im Getrenntleben von dem erkrankten Kind zu meistern, so gut es eben geht.  

Kindern Grenzen setzen und sie lieben - passt das zusammen? Aus Sicht der Initiatorin „Ja!“ Sie möchte Eltern stärken und ihnen vermitteln: „Sie haben nichts falsch gemacht und Du Sie sind nicht alleine!“

Wie gehe ich mit den „Gift“ um, das psychisch erkrankte Kinder manchmal versprühen – wie kann ich den „Stacheln“, die einen als Elternteil immer wieder treffen, begegnen, wie Einhalt gebieten? Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es, welche greifen im Landkreis Nienburg?

Die neue Selbsthilfegruppe lädt Eltern ein, sich ab So, 21.01.2018, 17 Uhr einmal monatlich an einem Tag am Wochenende im Beratungszentrum des Paritätischen, Von-Philipsbornstr. 1, 31582 Nienburg auszutauschen, um sich zu stärken und in der eigenen Kraft zu bleiben bzw. diese zurückzugewinnen und neue Perspektiven zu entwickeln.

Die Gruppengründerin ist offen für gemeinsame Aktivitäten neben regulären Gruppentreffen und hofft, dass die Begegnungen auch Zuversicht und ein bisschen Leichtigkeit vermitteln können.   

Bei Interesse wenden Sie sich an die KIBIS, Di 9-12 und Do 15-17 Uhr unter Tel: 05021 9735-25 oder per E-Mail: selbsthilfe.nienburg@paritaetischer.de.

 

 

 

 

Neue Selbsthilfegruppe für Menschen, die stottern

Nachdem es bereits seit einiger Zeit Einzelberatung durch Stottern und Selbsthilfe e.V. NORD gibt und ein erster Versuch, eine Gruppe zu gründen, fehlschlug, möchte der Sprecher nun erneut einen Versuch wagen, eine Selbsthilfegruppe ins Leben zu rufen.
Eingeladen zum Austausch auf Augenhöhe sind Erwachsene – sowohl Betroffene als auch Angehörige, Professionelle und Interessierte.  
Situationen aus dem Alltag sollen anhand von Rollenspielen vorgespielt und die Handlungen dann möglichst so modifiziert werden, dass man/ frau besser damit umgehen kann.
Die Gruppe soll die Möglichkeit zum Austausch darüber bieten, welche Therapieformen bereits ausprobiert wurden und welche sich in der Anwendung als sinnvoll erwiesen haben.
Wie es sich anfühlt, mit diskriminierenden Äußerungen zu leben und wie man sich gegen Abwertungen zur Wehr zu setzen kann, soll besprochen werden. Das gilt sowohl in beruflichen wie privatem Kontext.
Der Gründer der neuen Gruppe kennt seit seinen Kindertagen, dass hinter vor gehaltener Hand über ihn getuschelt wurde und ihm nichts zugetraut wurde. Er benennt seine jahrelange Angst, keine Partnerin zu finden, eben wegen seines Stotterns und dem Stigma, das leider auch heutzutage immer noch damit verbunden ist. Er möchte gerne die Hemmschwelle für Außenstehende mit abbauen helfen, damit sie auf stotternde Menschen offen zugehen lernen.
Es ist geplant, neben den Gesprächen auch Anregungen aus der Bundesvereinigung Stottern und Selbsthilfe zu holen und Logopäden, Mediziner zu Fachvorträgen einzuladen.
Das Gründungstreffen ist für Freitag, 9. Februar 2018 von 17 – 18:30 Uhr in der KIBIS, Von-Philipsborn-Str. 1, 31582 Nienburg vorgesehen.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Kontaktstelle für Selbsthilfe KIBIS des Paritätischen Nienburg (vom 5.1.-22.1. geschlossen) und sprechen Sie dort auf den Anrufbeantworter: 05021 – 9735-25 oder senden Sie eine E-Mail an: claudia.walderbach@paritaetischer.de.

Neu: Selbsthilfegruppe Polyneuropathie

Kennen Sie Kribbeln, Taubheitsgefühl, brennende Schmerzen in Füßen, Beinen, Händen, Armen oder auch Gangunsicherheit?

Die fröhliche, betagte Initiatorin der neuen Gruppe möchte nicht länger „rumsitzen und warten, dass jemand kommt mit dem sie über diese Symptome sprechen kann“. Den Kindern teilt sie nicht mit, wie ihr mit den tauben Füßen und Beinen zumute ist, denn: „die Zeit mit ihnen ist zu kostbar, als dass ich sie mit Klagen nutzen möchte. Die Kinder haben selbst genug um die Ohren“. Und die Ärzte? „haben nicht genügend Zeit für Gespräche und können es gar nicht wirklich nachvollziehen.“

Die Gruppengründerin möchte sich mit Gleichbetroffenen austauschen über die Erkrankung, über das, was man tun kann, wenn zum Beispiel beim Aufstehen die Füße wegknicken und „man die Englein im Himmel singen hört“ vor Schmerzen.

Nicht mehr in die Stadt laufen zu können, erfüllt sie mit Wehmut, aber: „gut, dass es Taxis gibt!“.

Für sie ist klar: „ Wenn man sich unterhalten kann, vergisst man die Schmerzen, ist man abgelenkt und denkt nicht an die Probleme.“

Der Grund dafür, aktiv für sich etwas Gutes zu tun ist, nicht ins Pflegheim zu kommen. Das sei die letzte Station vor dem Tod - das will sie nicht.

Wenn Sie sich auch „endlich mal aussprechen“ möchten und sich gegenseitig motivieren wollen anstatt sich nur auf Schmerzmitteln zu verlassen und abzuwarten, sind Sie herzlich eingeladen, im neuen Jahr montags in die Gruppe zu kommen.

Bei Interesse wenden Sie sich an die KIBIS, Selbsthilfe-Kontaktstelle des Paritätischen Nienburg, unter Telefon: 05021-9735-25 oder E-Mail: selbsthilfe.nienburg@paritaetischer.de

Neu: Gruppe für Alleinstehende 55+: "Es steigt der Mut mit der Gelegenheit." (William Shakespeare)

Vereinsamt? Ohne Antrieb? Bedrückt? Wunsch nach Kontakten?

Eine neue Selbsthilfegruppe für Alleinstehende 55+ entsteht demnächst mit Unterstützung der KIBIS in Nienburg.

Ab 6. Februar 2018 um 11 Uhr wird sich die Gruppe an jedem 1. Dienstag im Monat im Beratungszentrum des Paritätischen treffen.

Vielseitig soll der Austausch untereinander werden und abwechslungs-reich. Dabei werden weder das Seelische, noch das Kulturelle, noch Praktisches und wichtige Informationen für Senioren zu kurz kommen. Gelegentliche gegenseitige praktische Hilfe im Alltag ließen sich organisieren sowie gemeinsames kreatives Tun, ganz nach Begabungen, Wünschen, Bedürfnissen. Dazu zählen bei Interesse auch Ausflüge und Ähnliches. Als Anker für schwierige Perioden könnte eine Telefonkette entstehen, wenn frau/man dringend Trost, Ermutigung, Hilfe braucht. 

Wir laden Sie ein, Ihre Insel zu verlassen und mit uns Neuland zu entdecken.

Kontakt über KIBIS Di 9-12 und DO 15-17 Uhr unter Tel. 05021-9735-25 der per E-Mail: selbsthilfe.nienburg@paritaetischer.de

Neu: Frauengruppe – Psychische Erkrankungen

Haben Sie Interesse, sich unter Frauen – egal welches Alter, egal ob Therapieerfahrung oder nicht - auszutauschen?
Unter sich kann frau vielleicht besser und vertrauensvoller reden. Über das, was eine psychische Erkrankung im Alltag mit sich bringt. Über Verletzungen, Kränkungen und deren Folgen.
Psychische Erkrankungen hängen häufig mit Beziehungsstörungen zusammen. Welche Probleme da sind, welche sich ergeben, kann interessant für die Teilnehmenden sein. Aus diesem Austausch können alle lernen und profitieren.
Treffen sind 14-tägig Treffen an einem Dienstagsabend vorgesehen.
Darüber hinaus benennt die Gründerin als Möglichkeit jenseits der Gesprächsrunden, ab und zu etwas zusammen zu unternehmen oder Kultur zu genießen.

Bei Interesse wenden Sie sich an die KIBIS, Di 9-12 und Do 15-17 Uhr unter Tel: 05021 9735-25 oder per E-Mail: selbsthilfe.nienburg@paritaetischer.de .

Neue Gruppe für Blinde und Sehbehinderte

Menschen, die z.B. an Makuladegeneration, Retinitis Pigmentosa oder einer anderen Augenerkrankung leiden oder durch einen Unfall ihr Augenlicht verloren haben oder geburtsblind sind, haben die Möglichkeit, sich im vierzehn-tägigen Rhytmus mit Gleichbetroffenen und Angehörigen auszutauschen.

Es soll besprochen werden, wie man den Alltag als sehbehinderter Mensch (besser) bewältigen kann. Das Gefühl, bevormundet zu werden bzw. außen vor zu sein, kennen sicher viele Sehbehinderte. Die Initiatorin spricht von einer Sequenz, die sie auf einer Behörde erlebt hatte, wo sie einen Parkausweis beantragt hat. Der Mitarbeiter hatte sich ausschließlich mit ihrer Begleitperson und mit keiner Silbe mit ihr unterhalten, obwohl es doch um ihr Belang ging.

Was pausenlos im Alltag mitschwingt, sind zwei Fragen: in wieweit brauche ich Hilfe und was kann ich alleine? Das Hilfe annehmen lernen ist ein langwieriger Prozess. Auch familiäre bzw. partnerschaftliche Probleme, die durch die Seh-Einschränkung entstehen können, sollen beleuchtet werden. Der Spagat zwischen Autonomie- und Abhängigkeitswünschen macht innerlich unzufrieden und zerrissen und führt u.U. zu starken Stimmungsschwankungen bei den Betroffenen und zu Spannungen in Beziehungen.

Wenn Sie auch Gleichbetroffene suchen, die ihre Lebenssituationen nachvollziehen und verstehen können, sind Sie herzlich willkommen in der neuen Gruppe. Gegenseitiger Zuspruch und Verständnis kann Zuversicht und Klarheit/ Vertrauen bewirken - probieren Sie es aus!

Anmeldungen erfolgen über die KIBIS.

Gruppe für psychisch erkrankte Menschen "da sein und sein"

Für psychisch erkrankte Menschen ist es ein großer Schritt, in eine Gruppe zu kommen. Sie sind es nicht gewohnt, dass man ihnen auf Augenhöhe begegnet und eingeladen ist, über das, was sie innerlich bewegt, zu sprechen und dabei wirklich gehört und gesehen zu werden.

Ihre gesellschaftliche und wirtschaftliche Teilhabe ist aufgrund von Symptomen einer psychischen Störung oft dauerhaft und extrem beeinträchtigt. Die Initiatorin der Gruppe nennt Sozialphobie, Isolation, Arbeitsunfähigkeit und Vereinsamung als Problemlagen, die zu Vorurteilen, Missverständnissen, Unverständnis und Ungerechtigkeiten führen können.

Die Gruppengründerin will dazu beitragen, sich nicht länger so ausgegrenzt, so außen vor zu fühlen. Wie die aktuelle Lebenssituation aussieht und man seinen Alltag verbringt was man sich so für seine Zukunft vorstellt, soll zur Sprache kommen.

Letztendlich ist der Wunsch groß, sich „aus der Isolation“ zu befreien, etwas gemeinsam zu unternehmen. Nach dem Motto: „Hey, Du stehst nicht alleine da! Wir können uns gegenseitig unterstützen und helfen, über Alles reden was uns gerade auf dem Herzen und auf der Seele liegt - über Leid, aber auch über Freud.“ Und vor allem geht es darum: erstmal da sein und sein.

Die Gruppe trifft sich jeden Montag um 11:00 Uhr im Gruppenraum der KIBIS, Von-Philipsborn-Straße 1, 31582 Nienburg.

Wenn Sie an dieser Gruppe interessiert sind, melden Sie sich bei der KIBIS, Telefon 05021 9735-25 (Telefonische Sprechzeiten: Di 9-12 und Do 15-17 Uhr), E-Mail selbsthilfe.nienburg@paritaetischer.de.           

Neue Selbsthilfegruppe Restless Legs Syndrom – Unruhige Beine

Unter dem Dach des Bundesverbandes RLS e.V. wurde im Juli 2017 in Nienburg mit Unterstützung der KIBIS des Paritätischen eine Selbsthilfegruppe für vom „Restless Legs Syndrom“ Betroffene, deren Angehörige  und Interessierte gegründet.

Die Gruppe, die montatlich einmal stattfindet, soll Raum für Austausch über die Erkrankung geben: z.B. Erfahrungen mit unterschiedlichen Ärzten und deren Behandlungsmethoden. Auch der Weg bis zur Diagnose, der langwierig und bedrückend sein kann, wird beleuchtet. „Man wächst hinein in die Krankheit“, äußert eine Frau, die schon lange RLS hat. ... Jede/r Betroffene kennt das Gefühl, im „Ruhemodus“, also vor allem nachts, mit kalten Beinen aufzuwachen, unter Stichen und Kribbeln zu leiden. Man will und muss laufen, sich bewegen und probiert Unterschiedliches aus, damit „es“ besser wird. Hitze ist nicht zuträglich, da können kalte Fußbäder oder Umschläge in der Kniekehle und den Unterschenkeln mit Pferdesalbe Linderung verschaffen.

Es sollen Informationen zu dem Krankheitsbild, z.B. zu Therapieformen/ Medikamenten-gabe ausgetauscht werden – u.a. auch dazu, das bei unruhigen Kindern RLS oft mit ADHS verwechselt wird.

Folgende Treffen sind für das neue Jahr geplant, jeweils um 18:00 Uhr im Konferenz-raum (3. Etage) der HELIOS Kliniken: 

25.01.; 22.02.; 29.03.; 26.04.; 31.05.; 28.06.; 26.07.; 30.08.; 27.09.; 25.10.; 29.11.

Herr Jacobs erteilt nähere Auskünfte unter Tel.: 0152 – 33541002,
E-Mail: fj-consulting@online.de.

 

 

 

 

 

Neu: Gruppe für Pflegende Männer

Männer, die ihre Partnerinnen Zuhause pflegen, sind herzlich willkommen zu den Gruppentreffen, die an jedem zweiten Mittwoch im Monat von 15 bis 17 Uhr in der Ziegelkampstrasse 20, Nienburg stattfinden. Das nächste mal am 08.11.2017.

In dieser Zeit hat in den Räumen der Alzheimer Gesellschaft auch das Gedächtniscafé geöffnet, damit die Männer ihre Angehörigen gut betreut wissen.

Anfragen richten Sie bitte an die Alzheimer Gesellschaft unter Tel.: 05021 - 903 41 81.

Den Zeitungsartikel zu dieser Gruppe finden Sie hier:

Autisten-Treff in Münchehagen

Betroffene, Eltern von betroffenen Kindern und Jugendlichen, Lehrkräfte, Schulbegleiter/innen und Interessierte sind herzlich willkommen zum Autisten Treff.

Treffen finden in der ehemaligen Sparkasse Münchehagen, Lange Str. 2, 31547 Rehburg-Loccum statt. Anmeldungen nehmen Frau Wesling (05037 - 966865) und/oder die KIBIS entgegen. 

Termine im ersten Halbjahr 2018:

Mo, 12. Februar, 9:30 - 11:00 Uhr

Do, 26. April, 19:00 - 20:30 Uhr

Fr, 18. Mai, 14:30 - 16:00 Uhr

 

 

Sport für psychisch erkrankte Menschen - Angebot im TKW Nienburg

In diesem Jahr zum letzten mal wird am 19.12.2017 dienstags in der Zeit zwischen 17:15 - 18:30 Uhr ein lockeres Bewegungsangebot für Menschen mit Depressionen und Ängsten angeboten. Im Neuen Jahr geht es ab dem 09. Januar 2018 weiter...

Ort: TKW "Kleine Halle", Hannoversche Straße 75, 31582 Nienburg

Kontakt: Herr Ohlrogge, Beratung Fachdienst Psychosoziale Aufgaben Landkreis Nienburg, Tel.: 05761 - 922604, E-Mail: holger.ohlrogge@kreis-ni.de, www.lk-nienburg.de

Selbsthilfegruppe für Medikamenten- und/oder Drogenabhängige (Narcotics Anonymous)

Seit Mitte September trifft sich die neu gegründete Selbsthilfegruppe der Narcotics Anonymous. Die Treffen finden jeden Donnerstag im Gemeindehaus St. Michael (Untergeschoss) von 19:15 bis 21:00 Uhr statt.

Kontakt über NA-NienburgWeser@gmx.de oder Tel.-Nr. 05021- 8894911.

 

 

 

Trialogische Gespräche in Nienburg

Seit Februar 2016  findet von 18.30 bis 20.30  in Nienburg der "Trialog" statt.
Immer in den graden Monaten trifft sich der vom Paritätischen Nienburg initiierte Gesprächskreis im Kräher Weg 2 (Deterding Gebäude, rückwärtiger Eingang), Nienburg - in den Räumen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, 2. OG.

Eine psychische Krise oder Erkrankung wird von allen Beteiligten unterschiedlich wahrgenommen. Der Nienburger "Trialog" ist für Psychiatrie-Erfahrene, Angehörige und beruflich Helfende eine Möglichkeit, ihre "bunten" Erfahrungen auszutauschen und einander verstehen zu lernen

Das Treffen ist an jedem 2. Dienstag in den geraden Monaten um 18.30 Uhr.

Termine

13. Februar 2018

10. April 2018

12. Juni 2018

14. August 2018

09.Oktober 2018

11. Dezember 2018

 

Weitere Informationen über den Paritätischen Wohlfahrtsverband Nienburg, Antje Lohmann, Tel.: 05021 / 915 98 20